SOLA 2016 – Zuhause im Sherwood Forest

Samstag, 30. Juli 2016. In Laubach munkelt man, es gehe wieder los. Die Sonne scheint heiß vom Himmel, als wolle sie mit ihren wärmenden Strahlen die 130 Kinder zwischen 8 und 14 Jahren willkommen heißen. Dutzende Wagen rollen, seltsame Gestalten in Grün und spitzen Hüten treiben sich am Waldrand herum. Robin Hoods Gesellen sind auf dem Vormarsch. Der Sherwood Forrest ist bereits von regem Treiben erfüllt als die ersten Kinder beschliessen sich dem Kampf für Gleichheit, angeführt von Robin Hood anzuschließen: Die Waschfrauen waschen und scheuern die dreckigen Kleidungsstücke bis sie wieder in reinem Weiß erstrahlen, Gaukler und Handwerker versuchen sich auf dem Markt einige Pfündchen zu verdienen, immer auf der Hut vor dem Sheriff und Steuereintreiber, der auf das frisch eingenommene Geld der Dorfbewohner aus ist. Die zahlreichen Bettler streunen wie Hunde umher, angewiesen auf die Güte und das Geld derjenigen die mehr aber dennoch kaum genug zum Leben haben.
Es geht wieder los! Der Ruf des Lagerleiters hat uns alle zusammen getrommelt.
So und nicht anders steigen wir alle wieder in das Lagerleben ein. Siedlungen werden gebildet und das Leben in den einfachen Zelten kann beginnen. Die nächsten Tage sind gefüllt von schlaflosen Nächten, die wir mit der Verteidigung unseres Lagers und der Fahne verbringen. Eifrig werden Pfeil und Bogen gefertigt und getestet, allzeit bereit für einen hinterlistigen Überfall des gefürchteten Sheriffs.
Vom Baumhaus über die Pferderanch zu Toren und Mauern wird Sherwood auf Hochglanz poliert.
In der Freien Zeit wird gespielt, geplaudert und geschossen. Pfeile fliegen über den Lagerplatz, observiert von unseren Sanitätern, die jedes Schrämmchen und Spreißelchen fachgerecht und mit viel Verband, Pflaster und gutem Zureden versorgen.
Unsere waldeigene Küche bereitet derweil leckeres Essen vor, das sättigt und unsere Bäuche füllt. Beim Trompetensignal gilt: Zu Tische die Rabauken.

Neben den legendären Workshops ist das Geländespiel ultimativer Höhepunkt der Woche. Dort werden Kräfte und Teamzusammenhalt der Waldbewohner im Wettkampf geschult. Beim Festessen können Robins lustige Gesellen es sich dann so richtig gut gehen lassen. Auf köstlich angerichteten Plateaus wird ihnen eine echte Räubermahlzeit serviert.

Beim alljährlichen Badetag im Illertissener Nautila wird dann (bevor die Kinder ihren Eltern wieder übergeben werden) zu Seife und Duschhahn gegriffen.
Nicht immer ist das Lagerleben friedlich. Trotz der Rund-um-die-Uhr-Nachtwache wird des Lagers ganze Ehre, die Fahne, auf (herz) zerreißende Weise gestohlen, weshalb die waldbekannten Überfäller am nächsten Morgen auch ihre nasse Strafe bekommen.

Doch noch etwas ganz wichtiges lernen wir, ständig begleitet von Bruder Tack und seinen weisen Ratschlägen: Ich darf immer zu Gott kommen und bei ihm Rat suchen! In der Entdeckerstunde machen wir uns auf die Suche nach den Spuren der Bibel und bekommen dabei einen kleinen Schimmer von der Größe Gottes und lernen, dass die Errettung nur über die Liebe Jesu führt.
Es wird am Lagerfeuer viel gesungen, manchmal gebetet und wenn wir abends, müde aber glücklich mit Decken und Schlafsäcken, warm eingepackt in unsere Zelte verschwinden, dürfen wir immer einen Grund finden um ihm zu danken!

Wenn ihr das nächste Mal in Laubach munkeln hört, es gehe wieder los, schnappt euch eure Zahnbürste und kommt mit ins Abenteuer SOLA! 😉

 

Sommerlager (Biberach)

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Sommerlager (Erolzheim)

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