23/24.06.2017 – Öchslefest

Die Christliche Gemeinde von Ochsenhausen nimmt dieses Jahr zum ersten Mal am Öchslefest teil und wir freuen uns, dabei sein zu dürfen.
Wir sind in der Bahnhofstraße 36, ehemaliges Postareal, direkt gegenüber vom Öchslebahnhof und werden dort im Hofbereich der Bahnhofstraße für Kinder ein Spiel- und Kinderprogramm anbieten.

Zum einen ist am Samstag und Sonntag für die etwas kleineren Kinder eine Hüpfburg aufgebaut, für die etwas größeren und älteren Kinder haben wir einen Luftpumpen- und Armbrustschießstand, sowie eine Luftballonwand aufgestellt.

Geschicklichkeit kann im Dosenwerfen oder beim Golffußball gezeigt werden.
Bei allen Aktionen sind Aufsichtspersonen vor Ort, weisen die Kinder ein und sorgen für einen geregelten Ablauf.

Die Eltern können in dieser Zeit in einer gemütlichen Atmosphäre im Gebäude (bei Regenwetter) und vor dem Gebäude Kaffee, Tee, Kuchen mit und ohne Sahne, sowie Torten genießen.
Zur Erfrischung bieten wir auch  alkoholfreie Getränke an.
Der Spielparcour ist am Samstag bis maximal 19.00 Uhr geöffnet. Am Sonntag endet er mit Ende vom Öchslefest.

 

Winterlager 2017 – klein aber fein

Zu acht mit 2 Autos ging es dieses Jahr wieder los Richtung Alpen. Wir hatten uns spontan in die Nesselwanger Gemeinde eingeladen. Vollbepackt mit Schlafsäcken, Winterkleidung und Essen starteten wir unser kleines, aber feines Winterlager und genossen erstmal die Fahrt gen sonnige und schneebedeckte Berglandschaft. In unserem schnuckligen Quartier angekommen durften dann Michi und Luci ihre asiatischen Kochkünste direkt einmal unter Beweis stellen. Während es zunächst vonseiten der anderen Gemüseschnippelnden Bedenken bezüglich des Geschmacks gab, konnte am Ende doch die ganze Mannschaft für den Aufstieg am nächsten Tag gestärkt werden. Außerdem sorgte die Bekanntschaft mit den Nesselwangern für einen heiteren Zwischenfall, wobei wir feststellten: die sind cool drauf und voll stabil! Später am Abend sangen wir denen dann zunächst die Bude zusammen, bevor wir den Tag mit einer ebenfalls heiteren Spielerunde beendeten.

Nach einem gemütlichen Brunch machten wir uns dann Samstagmorgens auf, um den Alpspitz zu bewandern. Die Frage, die es dabei herauszufinden galt: wie tief kann man mit glatten Sommerschuhen auf einer mit Warnschildern à la 'Nur mit geeignetem Schuhwerk' schneebedeckten Bergwand einsinken?! Wir, allen voran unser fast einziger männlicher Teilnehmer, müssen zugeben: in Sachen Wanderschuhe gibt's noch was nachzuholen. Der unbeschreibliche Ausblick, der uns bei strahlendem Sonnenschein über gefühlt die halbe Welt geboten wurde, half uns aber bis nach oben durchzuhalten.
Gepusht nach einer kurzen Pause an der Berghütte durch unsere Brote, Äpfel und ner Portion Traubenzucker traten wir dann den Abstieg durch das Winter-Wonderland an.
Völlig ausgepowert aber stolz wie Rumpelstilzchen schafften wir es auch schließlich wieder zum Auto zurück, denn wer hätte schon gedacht, dass die Schwierigkeit und eigentliche Wanderung nicht darin besteht den Berg hinauf und wieder herunterzukommen, sondern vielmehr den halben Berg zu umrunden. Naja, schweigen wir darüber 😉

Den restlichen Tag verbrachten wir mit Kaffeetrinken und Lauch kochen. Diesmal sangen wir den Nesselwangern nicht die Bude zusammen sondern erstanken sie, aber ordentlich.
Nachdem wir alle Dreck- und Schweißperlen abgeduscht hatten, konnten wir die Nesselwanger pünktlich mit einem leckeren Abendessen in Empfang nehmen. Schnell wurde klar: Um Kommunikationsminister müssen wir uns an diesem Abend keine Sorgen machen!
Nach einem spannenden Input über die sinnvolle Nutzung unserer Zeit, begann ein langer sehr lustiger Spieleabend. Wer uns an diesem Abend zugehört hätte, hätte uns schon längst für verrückt erklärt, denn was bitte bringt junge Menschen dazu, Regenwurm-, Elch- und Seegurkengeräusche von sich zu geben?! Tja, da haben Tarzan und Jane wohl Probleme mit ihrem Kleintierzoo! Verwirrt? Dann schau freitags bei uns vorbei, wir haben ein neues Lieblingsspiel 😉

Etwas müde, heiser und mit Muskelkater (ob das jetzt von der Wanderung oder der pantomimischen Tierdarstellungen kam ist fraglich) lauschten wir der Predigt am nächsten Morgen im Stockwerk unter uns, bevor wir uns mit einem weiteren Kaffee und letzten Blicken auf die wunderschöne Berglandschaft wieder Richtung Heimat verabschiedeten um abschließend noch einen Döner in Good Old Oxtown zusammen zu genießen.